Es wird schön langsam Winter :)

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Trockenheit drinnen, Tränen draußen! Wie halte ich meine Augen trotz der Kälte gesund?

Der Winter steht vor der Tür und in vielen Regionen haben sich bereits die ersten Schneedecken über die Landschaft gelegt. Wunderbar – hofft doch ein jeder auf weiße Weihnachten 😉
Jedoch ist wie immer Aufmerksamkeit geboten, wenn es um unsere Gesundheit geht. Auch im Spätherbst und Winter ist es wichtig, dass wir uns im Freien aufhalten, um uns mit frischer Luft und Bewegung zu versorgen. Aber was vielen nicht bewusst ist: auch im Winter sollte man seine Augen vor zu hoher UV-Strahlung schützen und die Belastung durch trockene Luft in beheizten Räumen kann unseren Augen zu schaffen machen.

Trockenheit
Unser natürlicher Tränenfilm versorgt unsere Augen mit Nährstoffen, Sauerstoff und Feuchtigkeit. Er wirkt als Gleitmittel für die Lider und unterstützt die Sehkraft unserer Augen. Ist die umgebende Luft jedoch besonders trocken, kann das zu Juckreiz und Brennen der Augen führen. Manchmal wird auch ein regelrechter Tränenfluss ausgelöst. Besonders Menschen mit Kontaktlinsen sind hier betroffen.

Dem kann mit kontrollierter und ausreichender Raumfeuchtigkeit entgegen gewirkt werden. Mindestens 50-60% werden empfohlen um unsere Augen, aber auch unsere Haut ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Sonneneinstrahlung und Wind
Befinden wir uns im Freien sind es die Sonneneinstrahlung und der Wind, die unsere Augen belasten. Im Winter steht die Sonne vor allem in der Früh und am Nachmittag sehr tief und kann bei Tätigkeiten wie Autofahren stark blenden. Gerade da sollte man an den Gebrauch einer Sonnenbrille denken um Risiken für die Augen aber auch Unfälle zu vermeiden.
Kalter Wind kann in den Augen manchmal schmerzhaft sein. Das Tränen gegen die Kälte ist meist nicht zu verhindern. Unter Tags kann jedoch gegen den Wind auch am besten eine Sonnenbrille helfen um das Austrocknen zu verhindern.

Vorsicht bei Augentropfen
Was wir auf keinen Fall empfehlen, ist der sofortige Griff zu Augentropfen. Diese können helfen, jedoch sollte sich jeder Mensch bewusst sein, wann und wie sie eingesetzt werden. Das heißt in jedem Fall zuerst mit Ihrem Augenarzt darüber sprechen. Denn manche Augentropfen können auch den natürlichen Tränenfilm schwächen, der das Auge normalerweise schützt. Es dauert dann einige Stunden, bis sich dieser wieder natürlich aufgebaut hat.

Natürliche Vorsorge
In den meisten Fällen helfen natürliche Vorsorge- und Schutzmaßnahmen. Ein Trick ist beispielsweise der bewusste Lidschluss, der auch beim Red-Eye-Syndrom oder trockenen Augen aufgrund von Arbeiten am Bildschirm empfohlen wird. Hierbei wird durch den bewussten Lidschluss (inkl. leichtem Zusammenkneifen der Augenlider) die Verteilung der Tränenflüssigkeit auf der Augenoberfläche erhöht.

Es gilt also: Sonnenbrille, ausgewogene Luftfeuchtigkeit und bewusstes Lidschließen sind die besten Maßnahmen, die man selbst setzen kann, um seine Augen auch bei Kälte immer gut zu schützen. Sollten aber längerfristig Probleme auftreten, stehen wir gerne jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung!

Viel Spaß und genießen Sie die kalte Jahreszeit!