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Mit modernsten Premium-Linsen, Kompetenz und entsprechender Erfahrung kann auch Menschen mit hoher Fehlsichtigkeit oder der altersbedingten Weitsichtigkeit geholfen werden.
Der folgende Text ist im aktuellen Gesundheit-Special der Oberösterreichischen Nachrichten erschienen: http://www.nachrichten.at/nachrichten/epaper/epa201800,20875,,40

Der Wunsch nach einer Augenlaser-Operation kann viele Gründe haben. Für junge Menschen sind beispielsweise Beruf oder Sport Motivation zur Brillenfreiheit. Ab 45 kann die Altersweitsichtigkeit für einige Menschen zur Belastung werden. Doch der erste Schritt – die Voruntersuchung – endet für jeden 5. Patienten zunächst mit einer kleinen Enttäuschung: das Lasern ist bei ihnen nicht möglich. Aber es gibt auch andere Wege zum Leben ohne Brille.

„Wir sind sehr froh, in unserer Privatordination in Linz neben den modernsten Laser-Behandlungen auch die hochwertigsten Linsenimplantate anbieten zu können.“ informiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Priglinger, Direktor der Augenklinik München. Er erklärt weiter: „Es gibt gewisse Gründe, wie beispielsweise fortgeschrittene Altersweitsichtigkeit, die eine Laser-OP nicht zulassen. Premium-Linsen sind eine höchst interessante Alternative dazu.“

Die ICL, oder auch phake Linsen, werden häufig bei sehr hoher Fehlsichtigkeit eingesetzt. Im Gegensatz zum Lasern wird hierbei kein Gewebe abgetragen, sondern dem Auge eine Sehhilfe hinzugefügt. Diese Behandlungsmethode zeichnet sich durch den Vorteil aus, dass man Fehlsichtigkeiten auch bei relativ dünner Hornhaut korrigieren kann und es sich um einen potenziell reversiblen Eingriff handelt.

„Die Behandlung selbst erfolgt über einen etwa 2 mm kleinen Schnitt am Rand der Hornhaut. Die auf den Patienten abgestimmte Linse wird zwischen Iris und eigener Linse eingefügt.“ berichtet Doz. Dr. Martin Dirisamer. „Wir benötigen bei dieser minimal invasiven Methode im Schnitt 10 – 15 Minuten pro Auge. Bereits am folgenden Tag kommen die meisten Patienten mit einem Lächeln zur Nachuntersuchung und berichten von der neuen Sehqualität. Das ist ein unglaublich positives Erlebnis.“

Bei der Trifokallinse handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bereits bekannten Multifokallinse. Sie bietet zusätzlich im sogenannten Intermediärbereich ein brillenfreies, klares Sehen. Das ist jener Sehbereich in einer Distanz von ca. 80 cm, der im täglichen Leben eine wichtige Rolle spielt. Die Behandlung ist ähnlich der Grauen Star-Operation. Hier wird die eigene Linse des Patienten mittels Hochpräzisions-Ultraschall entfernt und durch ein Premium-Implantat, der Trifokallinse, ersetzt.

„Unsere Patienten beschreiben ihr neues Sehen als ‚wie früher‘,“ zeigt sich Doz. Dr. Dirisamer zufrieden, „und aufgrund unserer langjährigen universitären Erfahrung sind wir überzeugt, mit diesen beiden Linsen-Technologien unseren Patienten die optimale Ergänzung zum Augenlaser anbieten zu können.“